Wie können wir agiler werden? Wie können wir Führung breiter verteilen und trotzdem gut ausgerichtet und effizient sein? Wie können wir das kreative Potential der Mitarbeitenden zum Blühen bringen?
Mit diesen und ähnlichen Fragen kam Transa auf uns zu. Seither sind wir einen langen Weg gemeinsam gegangen.
Die Kundin
Transa Backpacking AG
Methoden
#Art of Hosting #Soziokratie 3.0 #Partizipation #Leadership #NewPay
Jahr
seit 2020
Im Transa-Magazin Four Seasons vom Herbst 2023 durften wir einen ausführlichen Bericht über die Zusammenarbeit mit Transa veröffentlichen. Einen Ausschnitt geben wir unten wieder. Und hier kannst du den ganzen Artikel als PDF herunterladen.
Wir verstehen uns als jene, die Impulse geben, spiegeln und den Weg begleiten. Weil wir zwar mit der Zeit eng mit den Menschen bei Transa verbunden, aber nicht (ganz) Teil des Systems sind, können wir immer wieder Wahrnehmungen aus der Aussenperspektive einfliessen lassen. Wir dürfen freche Fragen stellen und die Menschen freuen sich sogar darüber. Das gegenseitige Vertrauen ist enorm gewachsen und mit ihm die Ehrlichkeit. Wir verstehen uns ebenso als Lernende und teilen unser Ringen um den guten nächsten Schritt.
Eines unserer Herzensanliegen in solchen Prozessen ist es, Mut und Vertrauen in die Menschen zu kultivieren. Es ist das Bereiten des Bodens. Besonders schätzen wir die offene und ehrliche Zusammenarbeit mit den Lead-Personen bei Transa, die wir eng begleiten durch Hochs und Tiefs. Sie sind auf dieser Reise besonders gefordert, weil sie den Transforma tionsprozess moderieren und gleichzeitig ihren Führungs anspruch (teilweise) loslassen müssen.>
Wir nutzen jede Begegnung, gut hinzuhorchen. Was wird in den Gängen gesprochen? Wie klingen die Gespräche in den Pausen? Was wird in den Meetings gesagt und was nicht? Und wie? Und wir sind frech genug, radikale Fragen zu stellen und heikle Themen anzusprechen, die sonst niemand zu benennen wagt. So machen wir Themen wie Macht, Autorität, Konflikte, die Rolle des CEO und das Lohngefüge antastbar und damit besprechbar. Das bringt Entspannung ins System und trägt zu Transparenz und gegenseitigem Vertrauen bei.
Natürlich war der bisherige Weg nicht nur sonnig oder neblig. Veränderungen lösen Spannungen aus, die sich zu Konflikten auswachsen können. Solche Konfliktsituationen boten uns eine Gelegenheit, den Kompass zu kalibrieren und echte Veränderung zu initiieren, indem wir Werte wie Ver trauen, Gewaltfreiheit in der Kommunikation und fürsorg liche Ehrlichkeit vorleben konnten. Denn Konflikte bergen die Gefahr, in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Dass wir als Wegbegleiter:innen für Momente des Innehaltens sorgen und den Beteiligten einen Rahmen bieten konnten, ihren Gefühlen wie Wut und Trauer Raum zu lassen, hat zu einem gewaltfreien Umgang mit diesen Konfliktsituationen bei getragen. So wurde aus der Asche des Feuers wieder nähr stoffreicher Boden.
Und etwas begeistert uns bei Transa seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit: Es sind die Menschen. Sie sind zu Ge fährt:innen geworden, mit denen wir auch in unbekanntem Terrain Orientierung finden. Das beständige Suchen nach dem guten nächsten Schritt hat uns zusammen wachsen lassen. Und die Lust an der Zusammenarbeit ist gross. Ja, Transa ist draussen, im Vollkontakt mit dem Abenteuer.
Die Transformation bei Transa ist ein langer Prozess und manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Dann sind externe Beratende hilfreich.
Sie bringen eine Aussenperspektive, legen liebevoll den Finger in die Wunde und helfen, alte Zöpfe ab zuschneiden. Mit Thomas und Katja von e7° haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht – einen Weg, der im Idealfall nie endet.