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Unsere Geschichte 2017-10-11T11:12:47+00:00

Warum e7°?

Sie möchten hier lesen, warum wir e7° heissen? Das bringt uns dazu, die Geschichte zu schreiben und schon sind wir mitten im Abenteuer. Abenteuer heisst ja: Wege und Ausgang ungewiss. Und Abenteuer-Reisen haben sehr viel mit der Arbeit mit Menschen zu tun. Zumindest so, wie wir das verstehen und tun.

So erging es uns auch im Sommer 2015 in Norwegen, als wir an dieser Kreuzung standen und nach Bergen wollten. Das Ziel ist also bekannt. Nur der Weg sollte sich noch erschliessen. Natürlich perfekt, bitte risikoarm, rundum „gmögig“ und „ring“ soll’s auch sein. Daran erkennt man schliesslich „flow“.

Das Navi empfiehlt uns die kürzeste Route, die E16, aber die wollen wir nicht. Keine Zeit für Abkürzungen. Schliesslich wollen wir das Land kennenlernen und nicht hindurch rasen. Also biegen wir ein auf die E7 und zugleich in unsere Firmengeschichte. Aber das wissen wir noch nicht.

Wir könnten Ihnen an dieser Stelle erzählen, dass es sich total lohnt, die E7 zu befahren und das wäre nicht mal gelogen. Wir sind begeistert. Kurve um Kurve tun sich Landschaften auf, die uns den Atem rauben. Tosende Bäche, rauhe, wilde, wunderschöne Natur. Wahrscheinlich als alter Verbindungsweg entstanden schlängelt sich die E7 durch über Weideland, Hochebenen, zwischen Bergen hindurch, an schäumenden Bächen und stillen Seen entlang.

Allerdings wüssten Sie dann noch immer nicht, warum wir E7 heissen. Immerhin gibt es noch mehr schöne Landstrassen auf der Welt. Wir könnten demnach auch Route 66 oder A1 heissen, wenn auch diese Namen ungleich belasteter sind.

Warum also e7°, ausgerechnet e7°? Der Zufall will es, dass wir – Thomas und Katja – uns während dieser Reise unabhängig voneinander und gleichzeitig über den Firmennahmen Gedanken machen. Jeder für sich, still. Beide sind wir nicht glücklich mit dem englischen change-makers, unserem bisherigen Namen. Anglizismen sind in der Schweiz nicht beliebt. Das sagt auch Sina, und die weiss es. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wir fahren also miteinander auf dieser Strasse und suchen nach der Essenz, die unsere Arbeit ausmacht, wir versuchen in Worte zu fassen, was unsere unterschiedlichen Tätigkeitsfelder wie die Beratung, unsere Bildungsangebote und die Reisen miteinander verbindet.

Und dann – und jetzt kommts – schlägt der Geistesblitz ein. Ist ja logisch, denkt man, wenn man’s hat, nur bis man’s hat… Jedenfalls gleicht die Arbeit mit Menschen einer Reise. Menschen stecken voller Überraschungen – als Individuen und erst recht in der Gruppe. In der Arbeit mit Teams und Organisationen erarbeiten wir zuerst ein gemeinsames Ziel, eine Vision und erschliessen uns dann den Weg, indem wir ihn gehen.

Anstatt Lösungen erdenken, tun wir schon mal verändern. Schritt für Schritt. Ausprobieren, was funktioniert. Laufend optimieren. Wie auf einer Reise. Das Ziel fest im Blick orientieren wir uns bei der Routenwahl an den Ressourcen, Interessen und Leidenschaften der Beteiligten. Und wissen aus Erfahrung, dass sich Offenheit auszahlt, wenn man die Betroffenen zuständig macht, auf kollektive Intelligenz und echte Zusammenarbeit setzt.

So ist es uns auch mit der E7 ergangen. Wir wussten nicht, wie sie uns ans Ziel führt, aber wir waren bereit und offen. Belohnt wurden wir mit wunderbaren Ein- und Aussichten, lebendiger und rauher Natur. Ein echtes Abenteuer. Wir sind müde, erfüllt und bereichert im Hafen von Bergen angekommen.

Speziell, aber zugegeben, nicht gerade ein idealer Ort zum Ausspannen. Aber das wollen wir auch nicht, sondern inspiriert und bereichert weiterreisen. Und damit ist unser Ziel erreicht.

Und das Grad-Zeichen von e7°? Das schaut einfach super aus! Es erinnert erstens an Kompass und damit an Ausrichtung und zweitens wollte Thomas schon immer mal eine Firma mit Grad-Zeichen. Noch ein Ziel erreicht.